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Pension Liability Management (PLM)

Unter den Durchführungswegen der betrieblichen Altersversorgung bietet die unmittelbare Versorgungszusage (auch Direktzusage) dem Arbeitgeber den größten betriebswirtschaftlichen Gestaltungsspielraum. Die damit verbundenen Chancen werden von Unternehmen häufig nicht genutzt, da diese keine Möglichkeit sehen, mit den Risiken, die dieser Spielraum mit sich bringt, umzugehen.
Das Pension Liability Management (PLM) soll daher gerade mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit geben, diesen Gestaltungsspielraum für sich zu nutzen ohne die Risiken zu vernachlässigen.

Vorteil der unmittelbaren Versorgungszusage

Ohne Zweifel bietet der Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung über unmittelbare Versorgungszusagen dem Arbeitgeber eine Reihe von Vorteilen. Insbesondere können die zur Finanzierung erforderlichen Mittel im Unternehmen gehalten werden, womit dem Unternehmen die Liquidität bis zum Leistungsbeginn uneingeschränkt zur Verfügung steht. D.h. das Unternehmen kann über die Höhe und die Art einer möglichen Anlage frei entscheiden. Die Kehrseite dieser Freiheit ist das Risiko des Unternehmens, die Mittel zum Leistungseintritt auch in erforderlichem Umfang zur Verfügung stellen zu können.

Umgang mit dem Risiko

Für mittlere und größere Versorgungssysteme kann dieses Risiko gut simuliert werden und ist damit durch einen monetären Gegenwert darstellbar. Dies ermöglicht es, einen Liquiditätsplan für die aus der Versorgungszusage zu erwartenden Leistungen zu erstellen. Damit kann der Vorteil der Verfügbarkeit der Mittel genutzt werden, ohne dass die o.g. Risiken vernachlässigt werden.

Das PLM

Wir bieten mit dem PLM ein flexibles Konzept für die Liquiditätsplanung von Versorgungszusagen an, das in Abstimmung mit unseren Auftraggebern das einzugehende Risiko vorgibt und durch eine entsprechende Finanzierung absichert, ohne die Vorteile der unmittelbare Versorgungszusagen entscheidend zu mindern. Das PLM ist entsprechend der einzelnen Beratungsschritte in Module gegliedert.

Simulationsmodul:
Das Simulationsmodul simuliert den Verlauf der zukünftigen Leistungen an die Arbeitnehmer.

Risikomodul:
Die Ergebnisse des Simulationsmoduls sind keine mit Sicherheit eintretenden Ereignisse, sondern unterliegen Wahrscheinlichkeiten (Streuung der möglichen Ereignisse). Das Ziel des Risikomodells ist es, diesen Risiken einen monetären Gegenwert zuzuordnen.

Strategiemodul:
Die für die Finanzierung der Leistungen benötigten Mittel können über verschiedene Wege finanziert oder direkt aus Betriebsvermögen geleistet werden. Im Strategiemodul wird ein Plan für die Bereitstellung dieser Mittel gemeinsam mit dem Unternehmen erarbeitet.

Finanzierungsmodul:
Für den im Strategiemodul ermittelten externen Finanzierungsbedarf werden im Finanzierungsmodul geeignete Anlagen bestimmt.

Weiter Informationen zum PLM erhalten Sie hier.